Was Stefan so treibt

Es ist ein angenehmes Gefühl, das Wörtchen ENDE unter eine Geschichte zu setzen, auch wenn es nur eine Kurzgeschichte ist. Und auch, wenn alles mit “ziemlich heißer Nadel gestrickt” wurde, um die Geschichte am letzten Abgabetag – oder in diesem Fall: in der letzten Abgabestunden – der Ausschreibung noch abzuschicken. Ich erwarte also nicht, dass […]

via … ENDE – Anfang … — sschw.

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Romane zum Rollenspiel

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Ohne sie würde es das AK überhaupt nicht geben:
Romane zu Pen&Paper-Rollenspielen. Wir alle haben mit Romanen zu „Das Schwarze Auge“ begonnen und durch die gemeinsame Arbeit an der Anthologie „Schattenlichter“ den Grundstein für das AK gelegt. Aktuell sind mit „Bosparan soll brennen“ von Judith und „Die Pyramiden von Pirimoy“ von Nummer Zwei tatsächlich wieder Rollenspielromane von AK-Mitgliedern erschienen. Weitere folgen u.a. von Mike.
Vor uns allerdings gab es eine ganze Reihe deutscher Phantastikautor/innen, die schon zuvor mit ihren Werken zu Rollenspielen den Grundstein für überaus erfolgreiche Karrieren mit eigenen Romanwelten gelegt haben. Einen Überblick über dies gibt Henning in seinem gerade erschienenen Artikel auf TOR-Online, dem Phantastikportal von Fischer Tor.


Wazzzzuuuppp???

Es ist ja nicht so, dass wir nichts zu tun hätten …

So, nachdem es hier eine ganze Weile ziemlich ruhig war, mal kurz ein Überblick, was wir so treiben. Was genau machen Autoren, wenn es ruhig um sie ist? Genau, sie schreiben! Derzeit entstehen eine ganze Menge Bücher, die im Laufe der nächsten Zeit auf euch losgelassen werden – grundverschieden, aber wie immer #allesnurausgedacht. Darüber halten wir euch dann natürlich auf dem Laufenden.

Daneben schaffen wir es im Moment zwar nicht wirklich, gemeinsam auf Veranstaltungen aufzuschlagen, dafür sind die meisten Mitglieder des AKs individuell unterwegs, um ihre aktuellen Werke zu präsentieren. Im ersten Halbjahr waren das eine ganze Menge Veranstaltungen, die da zusammengekommen sind  – wir haben hier mal ein paar exemplarische herausgepickt, bei denen ihr uns in den vergangenen Wochen und Monaten treffen konntet.

Mike betätigte sich unlängst  als Lehrkraft für angewandte Phantastik auf der NordCon in Hamburg. Gut gelaunt brachte er den Zuhörer/innen Konzept und Inhalt seiner Heldformel nahe. In diesem Buch (an dem auch Stefan und Christian#2 mitgewirkt haben) wird anhand von Theorie und einer exemplarischen Geschichte das literarische Konzept der „Heldenreise“ beleuchtet, wie sie auch in vielen Phantastikromanen zu finden ist. Das Besondere dabei: Dem Buch liegt eine Soundtrack-CD des Fantasy-Komponisten (nennt man ihn so?) Ralf Kurtsiefer bei. Ein schönes Paket also, besonders geeignet für alle, die mal einen Blick hinter die Kulissen narrativer Konzepte werfen möchten.

Unsere „Nummer Zwei“ Christian Lange hat vor Kurzem in der Stadtbibliothek Magdeburg seinen Cyberstalking-Thriller Durch fremde Augen in einer ausführlichen Lesung vorgestellt. Darin wird ein Mann beim Versuch, einen Mord zu vertuschen, indem er das Leben des Opfers imitiert, zu einem Stalker. Doch sein Doppelspiel geht auf Dauer nicht gut. Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt, des Landesfrauenrats und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt statt und wurde von der Landtagsabgeordneten Eva von Angern unterstützt. (Bilder: (c) Cams MD / Eva von Angern)

Henning trieb sich im Frühjahr unter anderem in Grömitz in Ostholstein herum, um seinen aktuellen historischen Kriminalroman Lübecker Rache mit einer Lesung in der örtlichen Buchhandlung am Meer zu promoten. Im Roman werden im Lübeck des 14. Jahrhunderts ein Kaufmann und ein Waisenmädchen in eine brutale Mordserie an Lübecker Huren verwickelt, deren Aufklärung so manche Verbindung in die bessere Gesellschaft der Hansestadt offenbart. Bei dieser Gelegenheit beehrte Mike nebst Gattin den AK-Kollegen und ließ es sich nicht nehmen, vor und nach der Lesung die „Grömitzer Gespräche“, den lockeren Austausch der verschiedenen AK-Regionalgruppen, wiederaufleben zu lassen.

Auch die Vogts waren wie immer in the road, um ihre aktuellen Werke zu präsentieren. Zuletzt gemeinsam mit den AK-Freunden Mia Steingräber und Tobias Rafael Junge auf der Role Play Convention in Köln. Dort stellten sie an ihrem Stand die Publikationen der Welt aus Eis & Dampf vor, die in diesem Jahr erneut wachsen wird. Nach dem bereits erschienenen Roman Die verlorene Puppe folgt im Juli die zweite Ausgabe von Die Grüne Fee, dem pulpigen Pulpheft im Stil der 1920er-Jahre, in dem weitere Geschichten aus dem spannenden Steampunk-Universum präsentiert werden. Obgleich „nur“ in Heftform erhältlich, handelt es sich bei der Grünen Fee eigentlich um eine vollwertige Anthologie, die viele neue und bekannte Facetten der dampfenden „Shared World“ bietet – unter anderem auch mit Geschichten von Nummer Zwei und Henning. Erhältlich ist die Fee bald ebenso wie die erste Ausgabe unter anderem hier.

Und was treiben Marco und Stefan? Dazu gibt es in den nächsten Tagen ebenfalls ein Update!


Das AK in der Geek!

Und noch eine Zusammenarbeit: In der neuen Ausgabe der Geek! sind sogar 4/7 des AK mehr oder weniger umfangreich vertreten: Henning fungiert ja bereits seit geraumer Zeit als stellvertretender Chefredakteur des Magazins und betreute unter anderem den Heftschwerpunkt zu Ghost in the Shell.

Zu diesen hat auch Judith in der Vergangenheit schon beigetragen, diesmal durfte sie allerdings nur von ihren derzeitigen persönlichen Tops&Flops am Heftende berichten.

Dafür hat Nummer Eins mit einem Interview von Physiker-Doktor-Nerd zu Physiker-Professor-Nerd sein Debüt im Heft gegeben: Er interviewte Metin Tolan zu Ghost in the Shell und anderen Zukunftstechnologien. Auch Mike hat zum ersten Mal etwas zur Geek! beigetragen, indem er sich der Cyberpunk-Aspekte von Ghost in the Shell angenommen hat. Ohnehin ein Herzensthema für ihn, zudem ist er mit einer Erwähnung für eine kommende Publikation in just diesen Genre im Heft erwähnt – um was es sich dabei handelt, müsst ihr allerdings selber nachlesen!

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3/7-Lesung in Herzi

Wer es auf Facebook noch nicht gesehen hat: 3/7 des AK haben am vergangenen Wochenende das fränkische Herzogenaurach gerockt! Judith, Nummer Eins und Henning stellten die Welten von Eis&Dampf und den Die Wächter-Chroniken in einer Doppellesung vor. Mehr Bilder und Eindrücke dazu findet ihr auf dem Blog der Wächter oder Hennings Webseite.

 


Die Wächter-Chroniken

Einige haben es vielleicht schon mitbekommen: Seit dem vergangenen August sind nach und nach vier Novellen und sechs Kurzgeschichten der Wächter-Chroniken erschienen. Dabei handelt es sich um Geschichten, die in der Welt der Romans Wächter der letzten Pforte angesiedelt sind, der 2014 gemeinsam von Henning und seinem Mitautor Christian Kopp veröffentlicht wurde (und 2015 den 3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis erringen konnte).

In den Wächter-Chroniken erschaffen insgesamt elf Autorinnen und Autoren in Kurzgeschichten und Novellen  eine Welt voller Gefahren und Bedrohungen, Leid und Hoffnung, Kämpfen und Magie vor dem Hintergrund eines epischen Konflikts. Auf der Webseite der Chroniken erfahrt ihr alles über diese Geschichten, die Autor/innen und die phantastische Welt der Wächter der letzten Pforte.

Als Herausgeber hat Henning natürlich auch seine AK-Kollegen eingeladen, an der weiteren Ausgestaltung der Welt mitzuwirken. Diese ließen sich nicht lange bitten und steuerten mit ihren Geschichten viele neue Facetten zu der High-Fantasy-Welt bei: Christian #2 schrieb die Novelle Der letzte Wächter, Stefan suchte den Hort der drei Sonnen und Judith&Christian #1 vergossen Das Blut meiner Brüder. Von Henning selbst stammen die Auftaktnovelle Die Königin von Mesoth und die abschließende Kurzgeschichte Neue Wurzeln.

Alle Geschichten sind derzeit bereits einzeln als Ebooks auf den gängigen Plattformen zu finden. Voraussichtlich im Februar 2017 erscheint die gedruckte Anthologie Die Wächter-Chroniken mit allen zehn Geschichten und bislang unveröffentichtem Zusatzmaterial im Papierverzierer Verlag.


Die Heldenreise beginnt

Gestern ist Die Heldformel erschienen. Der Stoff, aus dem gute Geschichten sind ist mehr als eine simple Erzählung, aber auch mehr als ein Sachbuch oder eine CD. Die Heldformel ist alles drei zusammen. Mike Krzywik-Groß und Ralf Kurtsiefer bringen ein Praxishandbuch für (angehende) AutorInnen heraus. Auch die AKzwanzig13-Mitglieder Stefan Schweikert und Christian Lange sind an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligt. Doch worum geht es genau? Schauen wir doch mal genauer hin.

Das Überleben im Schatten der Pyramide des unsterblichen Gottkaisers ist hart. Umso glücklicher ist der junge Pahlek, als er in der Arena Barnors eine magere Pantherkeule ergattert. Doch als ihm plötzlich der Mord an einem Senator angehängt wird, muss er sich entscheiden: Flieht er oder begibt er sich auf eine Reise, die ihn zum Helden machen könnte …

Sie merken: Das Abenteuer ruft! Doch wie schreibt man eigentlich eine spannende Geschichte? Gibt es ein Rezept, eine Heldformel? In diesem crossmedialen Leitfaden für Autoren vermischen sich Theorie, Inspiration und angewandte Praxis: Mike Krzywik-Groß schlüsselt zusammen mit sieben weiteren Phantastik-Autoren die extra für dieses Projekt verfasste Erzählung Barnors Herz auf und erklärt anschaulich die Prinzipien einer klassischen Heldenreise.
Vertont wurden deren zwölf Stationen von Ralf Kurtsiefer. Der versierte Komponist steuerte einen cineastischen Soundtrack bei, der vielleicht auch Sie zu inspirieren vermag. Ein höchst unterhaltsames Praxishandbuch zur Heldenerschaffung mit einem heldenhaften Cover von Nicole Altenhoff.

Gemeinsam mit: Anja Helmers, Ann-Kathrin-Karschnick, Christian Lange, Gudrun Schürer, Melanie Kurtsiefer, Stefan Schweikert und Torsten Exter.

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